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Weitere Informationen zu: William Turners „Der Tod des Lycidas, Vision des bewachten Berges“

Ein Strudel aus Wasser und Wolken umschließt den Schiffbruch, über dem eine entrückte Bergvision aufleuchtet: Turner malt Dichtung in Farbe.

Entstehungshintergrund

Das Aquarell entstand um 1834 und bezieht sich auf John Miltons Elegie „Lycidas“, in der der Tod eines ertrunkenen Freundes beklagt wird. Es handelt sich um ein kleinformatiges Blatt auf Papier, heute im Taft Museum of Art in Cincinnati.

Bildkomposition und Details

  • Schiffbruch: Mastreste und Menschen im Wasser bilden das dramatische Zentrum der unteren Bildhälfte.
  • Bergvision: Ein Bau auf einem Felskegel erscheint im hellen Licht über den Wolken.
  • Wirbelkomposition: Wellen und Dunst formen ein Oval, das die Szene vom Papiergrund löst.
  • Farbigkeit: Dunkles Blau und warme Rottöne stehen gegen das helle Zentrum.

Bedeutung

Das Blatt zeigt Turners Interesse an Literatur und an der malerischen Auflösung von Form im Wechselspiel von Licht und Wasser.

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