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Weitere Informationen zu: Édouard Manets „Der tote Uhu“

Ein Vogel, der einst über den Nächten kreiste, liegt nun still auf dem Holz. Manet macht daraus ein Bild von erstaunlicher Ruhe und malerischer Kraft.

Entstehungshintergrund

Das Bild entstand 1881 in Öl auf Leinwand und gehört zu Manets späten Stillleben. Der Titel „Le Grand-duc“ bezeichnet den Uhu. Das Gemälde befindet sich in der Stiftung Sammlung E.G. Bührle in Zürich.

Bildkomposition und Details

  • Gefieder: Braune, schwarze und ockerfarbene Flecken zeichnen die ausgebreiteten Schwingen.
  • Haltung: Der Vogel liegt schräg im Hochformat, der Kopf ist nach unten geneigt.
  • Holzgrund: Helle Bretter mit sichtbarer Maserung füllen den gesamten Hintergrund.
  • Pinselstrich: Zügige Striche in Gelb und Ocker deuten die Holzfasern an.

Bedeutung

Das Bild zeigt Manets Freude an ungewöhnlichen Motiven und an der freien Behandlung von Oberfläche und Farbe. Es steht für sein spätes, sehr reduziertes Stillleben.

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