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Weitere Informationen zu: Félix Vallottons „Der Wind, Bäume im Sturm über grünem Buschwerk“

Schlanke Stämme neigen sich unter einer Windböe, das Laub wogt in gebündelten Schwüngen. Vallotton macht das Unsichtbare sichtbar, indem er die Bewegung ganz in Formen und Rhythmus übersetzt.

Entstehungshintergrund

Das Gemälde entstand 1910 in Öl auf Leinwand und misst rund 89 × 116 cm. Vallotton, 1865 in Lausanne geboren und in Paris tätig, wandte sich nach seiner Zeit bei den Nabis verstärkt der Landschaft zu und komponierte sie oft im Atelier. Das Werk gehört heute zur Sammlung der National Gallery of Art in Washington.

Bildkomposition und Details

  • Baumreihe: Rötlich getönte Stämme durchziehen das Bild als schwungvolle Diagonalen.
  • Laubmassen: Das Blattwerk ist zu klar begrenzten, fast plastischen Formen zusammengefasst.
  • Himmel: Ein blasser grauer Grund lässt die Silhouetten der Bäume deutlich hervortreten.
  • Vordergrund: Dichtes Gebüsch mit hellen Blütenakzenten bildet einen dunklen, ruhigen Sockel.

Bedeutung

„Der Wind“ zeigt, wie Vallotton nach 1900 die Landschaft mit klarer Flächenwirkung und stilisierter Linie neu formulierte.

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