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Weitere Informationen zu: William Turners „Die Aiguillette vom Tal der Cluse aus gesehen“

Schafe, Brücke und Mühle am Fuß einer Felswand: Turner verbindet ländliches Idyll mit der Wucht der Alpen. Der Gipfel erscheint im Wolkenlicht wie ein ferner Wächter.

Entstehungshintergrund

Das Blatt entstand 1802 auf Turners erster Schweizer Reise und zeigt die Aiguillette im Tal der Cluse in den Alpen. Er arbeitete mit Bleistift, schwarzer Kreide und Aquarell auf grau grundiertem Papier. Das Werk befindet sich heute in der Whitworth Art Gallery in Manchester.

Bildkomposition und Details

  • Felsgipfel: Die Aiguillette steigt zackig aus Dunst und Wolken auf.
  • Steinbrücke: Der kleine Bogen mit Bach verbindet Haus und Weide.
  • Schafherde: Helle Tiere im Vordergrund setzen einen lebhaften Akzent.
  • Landhaus: Das Haus mit Mühlrad links verleiht der Szene ländliche Nähe.

Bedeutung

Die Alpenblätter von 1802 prägten Turners Blick für Erhabenheit und Wetter und legten den Grund für seine späteren Hochgebirgsansichten.

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