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Weitere Informationen zu: Ferdinand Hodlers „Die Anbetung, zweite Fassung, 1894“

Ein Junge kniet allein in einer weiten, mit blauen Blüten gesprenkelten Wiese. Seine gefalteten Hände und der stille Blick verleihen der Szene eine feierliche Ruhe.

Entstehungshintergrund

Hodler schuf das Bild 1894 als zweite Fassung der „Anbetung“; es befindet sich im Kunsthaus Zürich. Es entstand in den frühen Jahren seines symbolistischen Figurenstils, in denen er eine einzelne Gestalt in einen ruhigen, fast ornamentalen Landschaftsgrund stellte.

Bildkomposition und Details

  • Knabe: Die kniende Gestalt im Profil wird von klaren, weichen Konturen umrissen.
  • Hände: Die locker gefalteten Hände sind das ruhige Zentrum der Komposition.
  • Wiese: Zarte Grüntöne, blaue Blüten und helle Erdstellen bilden einen teppichartigen Grund.
  • Farbigkeit: Gedämpftes Grün und helles Weiß verleihen dem Bild eine ruhige, klare Stimmung.

Bedeutung

Die „Anbetung“ verbindet Hodlers Interesse an feierlicher Gebärde mit einer ruhigen Naturbühne und weist auf seinen späteren Parallelismus voraus.

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