Zum Inhalt springen
Kostenloser Versand nach Deutschland

Weitere Informationen zu: Vallottons „Die angekettete Andromeda“

Zwischen dunklen Wolken und glattem Wasser sinkt eine Frauengestalt an den Fels. Nur die schmale Sonnenlinie am Horizont bricht die gedämpfte Farbigkeit.

Entstehungshintergrund

Das Gemälde entstand 1925 in Öl auf Leinwand (73 × 91 cm) und gehört zu den letzten Werken Vallottons, der noch im selben Jahr starb. Es greift den Mythos der Andromeda auf, die einem Meeresungeheuer geopfert werden sollte. Das Bild befindet sich im Musée d'Art et d'Histoire in Genf.

Bildkomposition und Details

  • Fessel: Handschellen und eine kurze Kette an ihrem Handgelenk verweisen auf die Gefangenschaft.
  • Felsen: Der rötlich-grüne Felsblock stützt die Figur und schließt das Bild nach rechts ab.
  • Himmel: Schwere graue Wolken und ein leuchtender Sonnenstreifen erzeugen einen starken Kontrast.
  • Wasserfläche: Das stille, blaugraue Meer bildet einen weiten, ruhigen Gegenpol.

Bedeutung

Andromeda steht hier weniger für Heldensage als für stille Ausweglosigkeit. Das Bild zeigt Vallottons späte, klar vereinfachte Malerei, in der Mythos und Naturstimmung verschmelzen.

Beratung und individuelle Anfragen

Sie suchen ein bestimmtes Kunstwerk oder haben besondere Wünsche? Gerne unterstützen wir Sie persönlich bei der Auswahl und helfen Ihnen dabei, das passende Motiv für Ihr Zuhause oder Ihr Projekt zu finden.

Zum Kontakt