Zum Inhalt springen
Kostenloser Versand nach Deutschland

Weitere Informationen zu: Rembrandts „Die Auferstehung Christi“

Rembrandts „Die Auferstehung Christi“ gehört zu den eindrucksvollsten religiösen Bildern des 17. Jahrhunderts. Die Szene lebt von starkem Hell-Dunkel, körperlicher Bewegung und einer dramatischen Gegenüberstellung von irdischer Angst und göttlichem Triumph.

Entstehungshintergrund

Das Werk entstand 1639 und gehört zu einem Passionszyklus, den Rembrandt für den Statthalter Frederik Hendrik von Oranien ausführte. Die Ölmalerei auf Leinwand zeigt den Künstler in seiner reifen Barockphase, in der er biblische Themen mit großer psychologischer Dichte behandelte. Heute ist das Bild in der Alten Pinakothek in München überliefert.

Bildkomposition und Details

  • Lichtführung:Ein konzentrierter Lichtstrahl hebt Christus aus der Finsternis heraus und macht ihn zum geistigen Mittelpunkt des Bildes.
  • Bewegung:Die Wächter reagieren mit heftigen Gesten und verdichteten Körperhaltungen, wodurch der Moment der Auferstehung unmittelbar wirkt.
  • Farbigkeit:Dunkle Braun- und Schwarztöne beherrschen den Raum; goldene und rötliche Akzente setzen kraftvolle Kontraste.
  • Raumwirkung:Rembrandt staffelt die Figuren tief in den Bildraum und erzeugt so eine Bühne zwischen Grab, Schatten und aufbrechendem Licht.

Bedeutung

„Die Auferstehung Christi“ verdichtet das zentrale christliche Heilsereignis zu einer Szene von größter Anschaulichkeit. Rembrandt verbindet Erzählung und geistige Bedeutung zu einem Bild, das zugleich feierlich, menschlich und von barocker Theatralik geprägt ist.

Beratung und individuelle Anfragen

Sie suchen ein bestimmtes Kunstwerk oder haben besondere Wünsche? Gerne unterstützen wir Sie persönlich bei der Auswahl und helfen Ihnen dabei, das passende Motiv für Ihr Zuhause oder Ihr Projekt zu finden.

Zum Kontakt