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Weitere Informationen zu: Félix Vallottons „Die Ballone, Menschenmenge in Paris“

Ein Gewimmel dunkler Gestalten füllt den Vordergrund, darüber schweben leuchtende Ballons vor Pariser Häuserfronten. Das Bild fängt das Treiben eines Volksfestes in wenigen Farbflächen ein.

Entstehungshintergrund

Vallotton malte das Bild um 1897 in Öl auf Leinwand, in Paris, wo er seit 1882 lebte. Damals schuf er Straßenszenen, Holzschnitte und Gemälde mit starken Hell-Dunkel-Kontrasten. Das Gemälde befindet sich als Depositum der Gottfried Keller-Stiftung im Aargauer Kunsthaus in Aarau.

Bildkomposition und Details

  • Menschenmenge: Dunkle Silhouetten mit Hüten und Gesichtsflecken bilden eine dichte Masse im Vordergrund.
  • Ballone: Rote, türkise und goldene Kugeln sind der auffälligste Farbakzent.
  • Kiosk: Ein kleiner Pavillon mit blauen Scheiben leuchtet im Hintergrund links.
  • Fassaden: Blasse Häuserzeilen und kahle Bäume geben dem Platz Tiefe und Kühle.

Bedeutung

Das Bild ist ein charakteristisches Beispiel für Vallottons Sicht auf das Pariser Stadtleben um die Jahrhundertwende.

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