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Weitere Informationen zu: Henri de Toulouse-Lautrecs „Die beiden Freundinnen“

Zwei Köpfe, eng aneinandergelehnt: Das Bild zeigt weniger ein Ereignis als eine Stimmung der Vertrautheit. Die Gestalten sind in weiche Mäntel gehüllt und verschmelzen zu einer Form.

Entstehungshintergrund

Das Bild entstand 1894 in Paris, im Zusammenhang mit Lautrecs Studien aus den Maisons closes. Es ist in Öl auf Karton gemalt und gehört zur Sammlung des Musée Toulouse-Lautrec in Albi. Das Motiv der beiden Freundinnen behandelte er in mehreren Fassungen, unter anderem 1895 in der Sammlung Bührle.

Bildkomposition und Details

  • Zärtliche Geste: Die sich berührenden Stirnen und die verschränkten Hände bilden den Kern der Komposition.
  • Kontrast der Haare: Dunkles und blondes Haar unterscheiden die beiden Figuren.
  • Umrisslinien: Blau- und Braunlinien fassen die Gestalten in weichem Fluss.
  • Kartongrund: Der warme Ton des Untergrunds prägt die gesamte Stimmung.

Bedeutung

Die Fassung zeigt Lautrecs Fähigkeit, Intimität ohne Effekt darzustellen.

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