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Weitere Informationen zu: Ferdinand Hodlers „Die Blumenwiese, um 1901“

Ein Meer aus gelben Löwenzahnblüten breitet sich über die grüne Wiese, darüber liegt nur ein schmales Band aus Himmel und Wolken. Der Blick des Betrachters verliert sich im dichten Gras statt am Horizont.

Entstehungshintergrund

Hodler schuf die Wiese um 1901, in der Zeit seiner reifen, vereinfachten Landschaftsbilder. Die Leinwand befindet sich in Privatbesitz. Sie gehört zu den Naturstudien, in denen er Wiese und Himmel als ruhige, fast dekorative Flächen anlegte und mit dem Rhythmus wiederkehrender Formen spielte.

Bildkomposition und Details

  • Blütenstreuung: Die gelben Löwenzahnköpfe sind unregelmäßig, doch mit sichtbarem Rhythmus über das Feld verteilt.
  • Pinselführung: Kurze, senkrechte Striche bilden die Gräser und geben der Fläche eine lebendige Struktur.
  • Bildaufbau: Der hohe Horizont lässt die Wiese den größten Teil des Bildes füllen.
  • Farbklang: Kräftiges Grün, Gelb und ein helles Blau mit rosigen Wolken prägen die Stimmung.

Bedeutung

Die Blumenwiese zeigt, wie Hodler die Natur zu klaren Flächen und Rhythmen ordnete, ein Zug, der auch seine großen Landschaften und Figurenbilder bestimmt.

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