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Weitere Informationen zu: William Turners „Die Brücke von Grenoble“

Ein warmer Dunst liegt über dem Fluss, Menschen waschen am Ufer, und über den Dächern zeichnen sich blaue Bergketten ab. Das Licht verbindet Stadt und Landschaft.

Entstehungshintergrund

Turner datierte das Blatt 1824, es entstand in transparenter und deckender Aquarellfarbe über Spuren von Graphit, teils mit Abschaben der Farbe. Dargestellt ist die Brücke in Grenoble am Fluss Isère, im Hintergrund erscheinen die Alpen. Das Blatt befindet sich im Baltimore Museum of Art.

Bildkomposition und Details

  • Brücke: Zwei kräftige Pfeiler tragen einen schlanken Steg über dem Wasser.
  • Wäscherinnen: Figuren am rechten Ufer arbeiten zwischen Booten und Stoffen.
  • Altstadt: Ockerfarbene Häuser und eine Befestigung steigen links am Hang auf.
  • Spiegelungen: Das Wasser nimmt das Gold des Himmels auf.

Bedeutung

Das Blatt zeigt Turners Interesse an alpinen Stadtansichten nach seinen Reisen auf dem Kontinent. Es verbindet Alltagsszene und erhabene Naturkulisse in einem fein abgestimmten Licht.

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