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Weitere Informationen zu: Ferdinand Hodlers „Die Empfindung I“

Vier Frauen in blauen Tüchern bewegen sich in gleichmäßigem Schritt über ein blühendes Feld. Die Szene wirkt ruhig, feierlich und von innerem Rhythmus getragen.

Entstehungshintergrund

Hodler malte die erste Fassung der „Empfindung“ 1901/02 in Öl auf Leinwand und signierte sie unten rechts. Das Bild entstand in der Phase, in der er seine Figurenkompositionen nach dem Prinzip des Parallelismus entwickelte. Es befindet sich in Schweizer Privatbesitz.

Bildkomposition und Details

  • Vier Figuren: Die Frauen sind in leicht abgewandelten Haltungen gereiht und bilden einen Rhythmus.
  • Blaue Tücher: Fließende Stoffbahnen umhüllen die Körper und setzen sich kühl vom warmen Grund ab.
  • Mohnfeld: Verstreute rote Blüten und grüne Flecken beleben den rosaorangen Boden.
  • Horizont: Ein schmaler Streifen Wasser und Himmel schließt die Szene oben ab.

Bedeutung

Das Werk gehört zu Hodlers zentralen Kompositionen zur Darstellung innerer Gefühle durch Körper und Geste.

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