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Weitere Informationen zu: William Turners „Die Eröffnung der Walhalla“

Hinter einer Biegung des Flusses erhebt sich auf der Höhe ein heller Tempel, umhüllt von sonnigem Dunst. Im Vordergrund feiert eine Gesellschaft, die in der Weite des Panoramas fast klein wirkt.

Entstehungshintergrund

Turner stellte das Gemälde 1842 in der Royal Academy aus. Die Walhalla, eine dem Parthenon nachempfundene Ruhmeshalle über der Donau, wurde im Oktober desselben Jahres von Ludwig I. von Bayern eröffnet. Die große Tafel in Öl auf Mahagoni misst rund 112 × 200 cm und gehört zur Sammlung der Tate in London.

Bildkomposition und Details

  • Tempel: Die klassizistische Halle auf dem Hügel setzt einen hellen Akzent in der Ferne.
  • Fluss: Das breite, dunstige Gewässer verbindet Vorder- und Hintergrund.
  • Festgesellschaft: Kleine, farbig gekleidete Gestalten bevölkern den rechten Vordergrund.
  • Lichtführung: Gelb- und Goldtöne lösen die Landschaft in atmosphärische Flächen auf.

Bedeutung

Das Bild gehört zu Turners späten Hauptwerken und zeigt, wie er Landschaft, Geschichte und Lichtstimmung zu einem malerischen Gesamtereignis verschmolz.

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