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Weitere Informationen zu: Félix Vallottons „Die Eure bei Pacy-sur-Eure, windbewegte Weiden“

Der Wind fährt durch die Weiden, das Schilf legt sich in Wellen, und der Fluss trägt helle Wirbel vorbei. Vallotton macht aus einem unscheinbaren Uferstück ein Bild voller Bewegung.

Entstehungshintergrund

Das Gemälde entstand 1924 in Öl auf Leinwand am Flüsschen Eure, in der Nähe von Pacy-sur-Eure in der Normandie. In den Jahren vor seinem Tod 1925 malte Vallotton viele solcher Landschaften, oft aus der Erinnerung im Atelier komponiert. Das Werk befindet sich in einer Privatsammlung.

Bildkomposition und Details

  • Weiden: Zwei vom Wind zerzauste Kopfweiden mit hellem Laub bilden den Mittelpunkt der Komposition.
  • Schilf: Die Gräser am Ufer wogen in langen Strichen und geben dem Bild Rhythmus.
  • Fluss: Dunkles Wasser mit hellen Schaumflecken füllt den Vordergrund und führt den Blick ins Bild.
  • Himmel: Ein grau verhangener Himmel mit einzelnen Vögeln setzt die Grüntöne in Szene.

Bedeutung

Das Bild zählt zu den späten Landschaften, in denen Vallotton Naturbeobachtung und dekorative Formvereinfachung zusammenführt. Es zeigt die Ruhe und Konzentration seiner letzten Schaffensjahre.

Beratung und individuelle Anfragen

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