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Weitere Informationen zu: Olga Rosanowas „Die Fabrik und die Brücke“

Schornsteine, Fensterfronten und mächtige schwarze Bögen verschränken sich zu einem dichten Gefüge. Die Industrielandschaft scheint in Bewegung zu geraten.

Entstehungshintergrund

Rosanowa malte das Gemälde 1913 in Öl auf Leinwand (83,2 × 61,6 cm), in der Zeit ihrer Hinwendung zum Kubofuturismus. Es gehörte zur Riklis Collection of McCrory Corporation und befindet sich heute im Museum of Modern Art in New York.

Bildkomposition und Details

  • Schornsteine: Zwei kräftige rotbraune Röhren stoßen von oben in das Bildzentrum.
  • Glasdach: Eine blaue, in Facetten gebrochene Fläche setzt links den kühlen Gegenakzent.
  • Backstein: Rote und rosafarbene Schrägflächen erzeugen den Eindruck von Fabrikfassaden.
  • Bögen: Schwarze Kreissegmente im Vordergrund lassen an Räder und Brückenträger denken.

Bedeutung

Das Bild zählt zu den frühen Hauptwerken der russischen Avantgarde und zeigt Rosanowas eigenständige Verbindung von Kubismus und Futurismus.

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