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Weitere Informationen zu: Ferdinand Hodlers „Die Gantrischkette“

Goldene Alpweiden rollen wie Wellen auf eine Reihe glühend roter Felsgipfel zu. Darüber liegt ein schmales Wolkenband vor tiefblauem Himmel.

Entstehungshintergrund

Hodler malte das Bild um 1898 als Öl auf Leinwand und signierte es unten rechts. Es zeigt den Gantrisch, einen Bergstock der nordwestlichen Berner Alpen, mit dem vorgelagerten Weideland. Das Gemälde gehört zur Sammlung Thomas Schmidheiny und wird hier als Privatbesitz geführt.

Bildkomposition und Details

  • Alpweiden: Geschwungene Konturen in Gelb und Ocker durchziehen die ganze untere Bildhälfte.
  • Felszacken: Die Gipfel leuchten in Rot, Orange und Violett und setzen sich klar vom Himmel ab.
  • Wolkenband: Ein heller Streifen mit blauen Schatten trennt Berge und Himmel.
  • Vegetation: Einzelne Bäume und dunkle Grünflächen geben dem Weideland Struktur.

Bedeutung

Das Bild zeigt Hodlers Weg zur rhythmisierten Landschaft, in der Berge und Hänge zu Farbformen mit eigenem Takt werden.

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