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Weitere Informationen zu: Ferdinand Hodlers „Die heilige Stunde, sechsfigurige Fassung“

Sechs Frauen in tiefblauen Kleidern sitzen wie in einem Chor nebeneinander, gerahmt von leuchtenden Blumenbändern. Die neigenden Köpfe und der gleichmäßige Takt der Figuren erzeugen eine andächtige Stille.

Entstehungshintergrund

Die sechsfigurige Fassung entstand 1906/07 in Öl auf Leinwand und misst 200 × 350 Zentimeter. Sie gehört der Dübi-Müller-Stiftung und wird im Kunstmuseum Solothurn bewahrt. Hodler schuf mehrere Fassungen des Themas.

Bildkomposition und Details

  • Sitzreihe: Die sechs Frauen sind in nahezu gleichem Abstand angeordnet, jede mit leicht variierter Kopfneigung.
  • Blau: Die blauen Gewänder in vielen Nuancen bilden den beherrschenden Farbakzent.
  • Blumenbänder: Weiße, rote und orange Blüten am oberen und unteren Rand rahmen das Bild wie ein Ornament.
  • Wiese: Der olivgrüne Grund lässt die Figuren plastisch hervortreten.

Bedeutung

Die „Heilige Stunde“ zählt zu den Hauptwerken von Hodlers späterem Symbolismus. Die mehrfachen Fassungen zeigen, wie konsequent er das Thema der andächtigen Gemeinschaft in monumentale Bildformeln übersetzte.

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