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Weitere Informationen zu: William Turners „Die Höhle der Königin Mab“

Ein glühender Felsbogen öffnet sich zu schimmerndem Wasser, über ihm thront eine Burg im goldenen Dunst. Schwebende Gestalten verleihen der Szene einen märchenhaften Zug.

Entstehungshintergrund

Turner malte das Bild nach 1846 in Öl auf Leinwand; es misst 73 × 89,5 cm und gehört zum Cleveland Museum of Art. Die Königin Mab stammt aus der englischen Dichtung, etwa aus Shakespeares „Romeo und Julia“, und bot dem späten Turner einen Anlass für freie, poetische Farbkompositionen.

Bildkomposition und Details

  • Torbogen: Rote und braune Farbmassen formen einen mächtigen Bogen als Zentrum des Bildes.
  • Burg: Eine helle Ruine auf dem Felsen schließt die Komposition nach oben ab.
  • Schwebende Figuren: Am rechten Bildrand tauchen helle Gestalten wie Feen aus dem Dunst auf.
  • Wasser: Türkisblaue Töne unter dem Bogen setzen einen kühlen Gegenpol zu den warmen Farben.

Bedeutung

Das Gemälde zeigt Turners Spätstil, in dem Farbe und Licht den Gegenstand fast verdrängen und die Landschaft zum Schauplatz der Fantasie wird.

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