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Weitere Informationen zu: Ferdinand Hodlers „Die Jungfrau von Isenfluh aus“

Der Gipfel der Jungfrau schwebt wie eine helle Krone über einem dunklen, von grünen Terrassen durchzogenen Tal. Wolken und Licht lassen den Berg fast unwirklich erscheinen.

Entstehungshintergrund

Das Gemälde entstand 1902 und zeigt die Jungfrau vom Dorf Isenfluh im Lauterbrunnental aus. Es befindet sich im Kunstmuseum Basel. Hodler widmete den Alpenmotiven ab etwa 1900 zahlreiche Bilder und suchte darin nach klaren, symmetrisch gebauten Formen. Technik und Maße sind der Caption nicht zu entnehmen.

Bildkomposition und Details

  • Gipfel: Schneefelder und Wolkenbänder zeichnen die Jungfrau hell gegen den bewegten Himmel ab.
  • Hänge: Grüne Terrassen und dunkle Waldflächen bauen die Mittelzone in kräftigen Flächen auf.
  • Felswände: Rosafarbene und violette Felspartien setzen einen ungewohnten Farbakzent.
  • Vordergrund: Eine grüne Wiese mit hellen Punkten bildet den ruhigen unteren Abschluss.

Bedeutung

Die Ansicht zeigt exemplarisch, wie Hodler die Alpen zu einem monumentalen, ordnenden Bildmotiv steigerte.

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