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Weitere Informationen zu: Ferdinand Hodlers „Die Jungfrau von Mürren aus, 1914, Genf“

Kein Tal, kein Dorf, nur der Berg in Blau, Violett und Weiß: Hodler rückt die Jungfrau so nah heran, dass sie das ganze Bild ausfüllt.

Entstehungshintergrund

Hodler malte die Jungfrau von Mürren aus in den Jahren um 1911 bis 1914 mehrfach. Die Genfer Fassung trägt die Signatur mit der Jahreszahl 1914. Das Gemälde gehört zur Sammlung des Musée d’Art et d’Histoire in Genf.

Bildkomposition und Details

  • Gipfelmassiv: Der Berg füllt fast die gesamte Bildfläche und wirkt monumental.
  • Schneefelder: Weiße Bahnen laufen diagonal über die Flanken und setzen Lichtakzente.
  • Konturen: Kräftige dunkle Linien fassen Fels, Schnee und Schatten zu klaren Formen.
  • Wolkensaum: Am unteren Rand löst sich das Gestein in Wolken auf.

Bedeutung

Die Jungfrau-Bilder gehören zu Hodlers späten Alpenmotiven, in denen er die Berge auf wenige große Formen und Farbflächen reduzierte.

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