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Weitere Informationen zu: Ferdinand Hodlers „Die Jungfrau von Mürren aus“

Weiß und Blau modellieren den Gipfel der Jungfrau, der sich über einem warmen Hang erhebt. Das Bild wirkt wie ein festgehaltener Moment klarer Bergluft.

Entstehungshintergrund

Hodler malte das Bild 1914 in Öl auf Leinwand und signierte es unten rechts. Die Jungfrau beschäftigte ihn in seinen späten Jahren immer wieder, die Ansicht von Mürren aus gehört zu mehreren Fassungen des Motivs. Das Werk befindet sich als Teil der Dübi-Müller-Stiftung im Kunstmuseum Solothurn.

Bildkomposition und Details

  • Gipfelmassiv: Die Schneeflächen sind in blauen und weißen Streifen angelegt und folgen der Form des Berges.
  • Vordergrundhang: Ocker, Grün und Rotbraun bilden eine warme Sockelzone unter dem Eis.
  • Himmel: Ein zartes, gleichmäßiges Blau lässt die Silhouette scharf hervortreten.
  • Konturen: Dunkle Linien fassen die Formen ein und verstärken die Flächigkeit.

Bedeutung

Das Bild zeigt, wie Hodler die Alpen in seinen späten Jahren auf einfache, rhythmisch gegliederte Formen zurückführte.

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