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Weitere Informationen zu: Félix Vallottons „Die Kinder Hahnloser“

Zwei Kinder, eines ins Spiel vertieft, das andere still zuschauend: Das Bildnis lebt von der leisen Spannung zwischen den Figuren. Vallotton hält den Augenblick mit nüchterner Genauigkeit fest.

Entstehungshintergrund

Das Gemälde entstand 1912 in Öl auf Leinwand und zeigt Hans und Lisa Hahnloser, die Kinder des Augenarztes und Kunstsammlers Arthur Hahnloser. Die Familie aus Winterthur zählte zu den wichtigsten Förderern des Künstlers. Das Bild befindet sich heute in der Sammlung Villa Flora in Winterthur.

Bildkomposition und Details

  • Doppelbildnis: Der sitzende Junge und das stehende Mädchen bilden eine geschlossene Figurengruppe.
  • Farbklang: Der rote Teppich und das weiße Kleid setzen Akzente vor den zurückhaltenden Wänden.
  • Bild im Bild: Links im Hintergrund ist ein gerahmtes Landschaftsgemälde angeschnitten.
  • Spielbrett: Der Blick beider Kinder auf das Brett lenkt die Aufmerksamkeit ins Zentrum.

Bedeutung

Das Bild gilt als Beispiel für Vallottons späte Porträtkunst, die Modellierung und flächige Klarheit verbindet, und dokumentiert zugleich seine Freundschaft zur Sammlerfamilie Hahnloser.

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