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Weitere Informationen zu: Ferdinand Hodlers „Die Lebensmüden, Fassung 1892–1904“

Fünf Männer sitzen in gleichmäßigem Abstand nebeneinander und scheinen ganz in sich versunken. Ihre gefalteten Hände und der Gleichklang der Haltungen erzeugen eine Stimmung tiefer Resignation.

Entstehungshintergrund

Hodler arbeitete zwischen 1892 und 1904 an „Die Lebensmüden“, Öl auf Leinwand, rund 110 × 221 Zentimeter. Das Gemälde befindet sich heute in der Stiftung für Kunst, Kultur und Geschichte in Winterthur.

Bildkomposition und Details

  • Reihung: Die Männer sind in strenger Frontalität und annähernd gleichem Abstand nebeneinander angeordnet.
  • Mittelfigur: Die gebeugte, nur mit einem Tuch bekleidete Gestalt bricht die Symmetrie und lenkt den Blick.
  • Gewänder: Helle, schwere Stoffbahnen mit weichen Falten prägen den ruhigen Farbklang.
  • Hintergrund: Rote Blätter am oberen Rand und ein warmer Grund setzen einen leisen Akzent.

Bedeutung

„Die Lebensmüden“ gilt als eine der eindringlichsten Darstellungen von Vergänglichkeit im Werk Hodlers. Das Bild zeigt seine Methode des Parallelismus, bei der gleichförmige Gesten eine seelische Stimmung verstärken.

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