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Weitere Informationen zu: Ferdinand Hodlers „Die Liebe“

Zwei Körper liegen dicht beieinander, ineinander verschlungen und doch ganz ruhig. Die Studie zeigt Hodlers Suche nach der endgültigen Form einer Liebesszene, noch bevor Farbe und Fläche vollständig ausgearbeitet sind.

Entstehungshintergrund

Die Studie entstand 1907/08 in Öl auf Leinwand als Vorbereitung für Hodlers Bild „Die Liebe“. Sie befindet sich heute im Kunstmuseum Solothurn und stammt aus der Dübi-Müller-Stiftung. Sichtbare Hilfslinien am Bildrand deuten darauf hin, dass die Komposition später auf ein größeres Bild übertragen werden sollte.

Bildkomposition und Details

  • Körperlinie: Die parallel ausgerichteten Beine und Rücken bilden eine ruhige Horizontale.
  • Inkarnat: Rosige Töne mit grünlichen Schattenflächen modellieren die Körper.
  • Offener Grund: Der helle, kaum bemalte Untergrund lässt Konturen und Arbeitsspuren erkennen.
  • Umarmung: Die verschränkten Arme und geneigten Köpfe verleihen der Szene Nähe.

Bedeutung

Das Blatt gibt Einblick in Hodlers Arbeitsweise und zeigt, wie er das Thema der Liebe im Sinn des Symbolismus auf einfache Grundformen zurückführte.

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