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Weitere Informationen zu: Carl Larssons „Die Porzellanmalerin“

Konzentriert führt eine junge Frau den Pinsel über ein Stück Porzellan, während hinter ihr ein Garten in sattem Grün zum Wasser hin abfällt. Die Szene verbindet Handwerk und Muße zu einem stillen Sommerbild.

Entstehungshintergrund

Larsson malte die Szene 1886 im eigenen Garten an der Åsögatan in Stockholm, wohin er nach den Jahren in Grez-sur-Loing zurückgekehrt war. Kunsthandwerk wie Porzellanmalerei gewann in dieser Zeit an Ansehen und wurde auch von Künstlerkreisen gepflegt. Das Blatt gehört heute zur Sammlung des Musée d'Orsay in Paris.

Bildkomposition und Details

  • Tätigkeit: Der leicht geneigte Kopf und die ruhige Hand zeigen die Malerin voll in ihre Arbeit vertieft.
  • Klapptisch: Pinsel, Farbtöpfchen und ein Blumenstrauß breiten sich locker über die Arbeitsfläche.
  • Hintergrundfigur: Ein Mann auf der Gartenmauer öffnet den Blick zur Landschaft und zum Wasser.
  • Farbklang: Kühles Blau des Kleides trifft auf warmes, sonnendurchflutetes Grün.

Bedeutung

Das Aquarell zeigt Larssons Blick für stille, häusliche Beschäftigungen und gehört zu den charmantesten Genrebildern seiner mittleren Schaffensjahre.

Beratung und individuelle Anfragen

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