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Weitere Informationen zu: Félix Vallottons „Die Ruhepause der Modelle“

Ein Spiegel, ein hellgrüner Vorhang und zwei entspannte Modelle bilden eine stille, konzentrierte Atelierszene. Die Blicke der Frauen und ihre Spiegelbilder lassen den Raum tiefer erscheinen, als er ist.

Entstehungshintergrund

Vallotton schuf das Gemälde 1905 in Öl auf Leinwand. In diesen Jahren wandte er sich in Paris verstärkt dem Akt und dem Interieur zu und entwickelte einen kühlen, präzisen Stil. Das Werk kam 1946 als Geschenk der Familie Hahnloser an das Kunstmuseum Winterthur, wo es sich heute befindet.

Bildkomposition und Details

  • Spiegel: Der breite Rahmen zeigt die Modelle ein zweites Mal und öffnet den Raum nach hinten.
  • Bilder im Bild: An der Wand hängen ein Doppelbildnis und eine kleine Landschaft, die das Atelier erkennbar machen.
  • Vorhang: Der schwere, hell schimmernde Stoff links rahmt die liegende Figur und setzt eine weiche Vertikale.
  • Farbklang: Zarte Grüntöne, Weiß und Inkarnat verleihen der Szene ihre kühle Ruhe.

Bedeutung

Das Bild gehört zu Vallottons bedeutenden Aktdarstellungen und zeigt seine Fähigkeit, Körper, Stoff und Raum zu einer klaren Ordnung zu verbinden.

Beratung und individuelle Anfragen

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