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Weitere Informationen zu: Ferdinand Hodlers „Die Schlacht bei Murten“

Ein Wald von Lanzen durchzieht das Bild waagerecht, davor stürzen und ringen Männer in Rüstung. Über ihnen bricht die Reiterei als rotbrauner Wirbel herein.

Entstehungshintergrund

Die Studie entstand 1917 in Öl auf Leinwand und misst 88 × 120 cm. Sie war als Entwurf für ein Fresko im Schweizerischen Landesmuseum in Zürich gedacht, das nicht ausgeführt wurde. Dargestellt ist die Schlacht vom 22. Juni 1476, in der die Eidgenossen Karl den Kühnen von Burgund schlugen. Das Gemälde befindet sich im Kunsthaus Glarus.

Bildkomposition und Details

  • Lanzen: Waagerechte Lanzenschäfte bilden ein dichtes, rhythmisches Liniengefüge.
  • Kämpfer: Rot gekleidete Männer mit Harnisch stoßen in kräftigen Ausfallschritten vor.
  • Reiter: Im Lünettenbogen oben sind Reiter nur in rotbrauner Untermalung angedeutet.
  • Gefallene: Am unteren Bildrand liegen Gefallene in hellem Blau und Grau.

Bedeutung

Als eines der letzten Werke Hodlers verbindet die Studie historische Erinnerung mit seinem monumentalen, rhythmischen Stil.

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