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Weitere Informationen zu: Ferdinand Hodlers „Die Schlacht bei Näfels“

Harnische blitzen, Waffen kreuzen sich, und ein Gedränge aus Körpern füllt das ganze Bild. Hodler verwandelt das Schlachtgeschehen in eine Komposition aus wuchtigen, sich wiederholenden Bewegungen.

Entstehungshintergrund

Das Werk entstand 1896/97 im Zusammenhang mit dem Wettbewerb für die Wandbilder des Schweizerischen Landesmuseums in Zürich, den Hodler mit seinem Entwurf zur Schlacht bei Näfels gewann. Es befindet sich heute im Kunstmuseum Basel. Die Angaben zu Technik und Maßen stützen sich nicht auf die Bildunterschrift.

Bildkomposition und Details

  • Kämpfer: Vier Krieger im Vordergrund setzen die Bewegung der Arme im Wechsel und in gleicher Richtung.
  • Rüstungen: Silbrig-graue Harnische und Helme heben sich vom Gelb der Wämser ab.
  • Hintergrund: Eine dichte Lanzenreihe und heranrückende Truppen erzeugen Tiefe.
  • Boden: Gestürzte Krieger und helle Felder am unteren Rand geben der Szene Bodenhaftung.

Bedeutung

Der Entwurf gilt als wichtiger Schritt Hodlers zur monumentalen Historienmalerei, die später im Wandbild „Der Rückzug von Marignano“ gipfelte.

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