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Weitere Informationen zu: William Turners „Die St. Anselmskapelle an der Kathedrale von Canterbury“

Steil wachsen die Mauern und Türme der Kathedrale aus dem Bild, während ein Karren die Maßstäbe zurechtrückt. Das Licht liegt warm auf dem alten Stein.

Entstehungshintergrund

Turner schuf das Blatt 1794, als er als junger Architekturzeichner Kirchen und Kathedralen in England bereiste. Die Ansicht zeigt die Ostteile der Kathedrale von Canterbury mit der Kapelle des heiligen Anselm und der Corona, auch Thomas-a-Becket-Krone genannt. Bleistift und Aquarell auf Papier bilden die Technik; das Werk gehört zur Whitworth Art Gallery.

Bildkomposition und Details

  • Architektur: Strebepfeiler, Spitzbogenfenster und Maßwerk sind mit großer Genauigkeit wiedergegeben.
  • Bildaufbau: Die diagonal gestaffelten Baukörper führen den Blick nach oben zu den schlanken Türmen.
  • Vordergrund: Ein Pferdekarren, ein Hund und ein Zaun beleben die untere Bildzone.
  • Farbigkeit: Warme Sandtöne stehen gegen einen kühlen, wolkigen Himmel.

Bedeutung

Das Aquarell gehört zu Turners frühen Architekturdarstellungen und zeigt, wie sicher er schon in jungen Jahren Raum, Material und Licht erfasste.

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