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Weitere Informationen zu: Édouard Manets „Die Sultanin“

Eine junge Frau im weißen Gewand tritt aus dem Dunkel hervor, umgeben von Requisiten des Orients. Das Bild verbindet Porträt, Kostümstudie und malerisches Experiment.

Entstehungshintergrund

Das Gemälde in Öl auf Leinwand wird um 1871/76 datiert; der Titel „Jeune femme en costume oriental“ bezeichnet ein Atelierporträt im orientalisierenden Kostüm. Es befindet sich heute in der Sammlung Bührle in Zürich. Das Thema knüpft an die französische Orientmode des 19. Jahrhunderts an.

Bildkomposition und Details

  • Gewand: Das weite, durchscheinende Kleid bildet die leuchtende Mitte des hochformatigen Bildes.
  • Kopftuch: Ein buntes, gemustertes Tuch und eine rote Kette setzen Farbakzente im Gesicht.
  • Requisiten: Fächer, Wasserpfeife und ein gestreiftes Kissen verweisen auf das orientalische Motiv.
  • Hintergrund: Ein fast schwarzer Grund lässt das Weiß umso deutlicher hervortreten.

Bedeutung

Das Bild zeigt Manets Freude am Farbkontrast und an der freien Malweise und ist ein Beispiel für das Orientmotiv in der französischen Malerei seiner Zeit.

Beratung und individuelle Anfragen

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