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Weitere Informationen zu: William Turners „Die Teufelsbrücke am Sankt-Gotthard-Pass“

Gischt, Nebel und ein blasser Regenbogen füllen die enge Schlucht. Turner macht die Gewalt der Alpen zu einem erhabenen, fast greifbaren Naturerlebnis.

Entstehungshintergrund

Das Blatt entstand um 1804 in Aquarell, weißem Wachsstift und Auskratzen auf cremefarbenem Papier und gehört mit rund 105 × 76 cm zu Turners großen Aquarellen. Es steht im Zusammenhang mit seinen Schweizer Reisen und dem Motiv der Schlucht am Gotthard. Heute besitzt es das Yale Center for British Art in New Haven.

Bildkomposition und Details

  • Schlucht: Hohe Felswände in Gold und Braun rahmen das Bild von beiden Seiten.
  • Wasser: Weiße Gischt und bläuliche Wirbel markieren den Fluss im Vordergrund.
  • Regenbogen: Ein schwacher Bogen zieht sich diagonal durch den Dunst.
  • Baumstamm: Ein angeschwemmter Stamm leitet den Blick in den Hintergrund.

Bedeutung

Das Werk gilt als Beispiel für Turners Verbindung von Naturbeobachtung und dramatischer Wirkung. Es zeigt, wie er das Aquarell auf die Höhe der Ölmalerei hob.

Beratung und individuelle Anfragen

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