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Weitere Informationen zu: Ferdinand Hodlers „Die Tote“

Ein Körper in fast vollkommener Waagerechten, umgeben von blassen Flächen: Das Bild zeigt den Tod als Stille. Hodler verdichtet Trauer zu einer klaren, kontemplativen Form.

Entstehungshintergrund

Das Gemälde entstand 1915 in Genf nach dem Tod von Valentine Godé-Darel (1873–1915), die seit 1908 Hodlers Geliebte war. Hodler hatte ihre Krankheit über Monate in Zeichnungen und Bildern begleitet. Das Öl auf Leinwand misst 60 × 124 cm und befindet sich im Kunstmuseum Solothurn. Datum und Signatur stehen unten rechts.

Bildkomposition und Details

  • Waagerechte: Der langgestreckte Körper füllt das Breitformat fast von Rand zu Rand.
  • Hände: Die gefalteten Hände bilden den einzigen ruhigen Akzent in der Mitte.
  • Konturen: Grüne und blaue Linien umreißen Gewand und Lager sehr klar.
  • Farbfeld: Helle Rosa- und Weißtöne halten den Grund bewusst leer.

Bedeutung

Das Bild gehört zu den eindrücklichsten Zeugnissen von Hodlers spätem Werk und zeigt, wie er persönliche Erfahrung in symbolistische Form übersetzte.

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