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Weitere Informationen zu: William Turners „Die Urner Bucht, von Brunnen aus gesehen“

Kühle Blautöne und milchiges Licht lassen den Vierwaldstättersee wie einen Traum erscheinen. Die Berge links und rechts rahmen eine weite, fast leere Wasserfläche.

Entstehungshintergrund

Das Aquarell entstand um 1841/42 nach Turners Reisen an den Vierwaldstättersee, an dem er immer wieder Motive suchte. Es ist in Aquarell auf Papier ausgeführt und misst etwa 24,4 × 29,9 cm. Eine Museumsangabe fehlt in der Bildunterschrift; die Inventarnummer D36202 verweist auf den Turner-Nachlass der Tate.

Bildkomposition und Details

  • Bergrahmen: Zwei Felsmassive links und rechts lenken den Blick in die Tiefe.
  • Boot: Das kleine Fischerboot auf dem See gibt Maßstab und Leben.
  • Ufer: Links unten deuten schnelle Linien Kähne und eine stehende Figur an.
  • Farbklang: Türkis, Blau und helles Gelb sind lasierend übereinandergelegt.

Bedeutung

Die Urner Bucht ist ein Beispiel für Turners späte Schweizer Aquarelle, in denen er Atmosphäre und Farbe über die genaue Ortsbeschreibung stellte.

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