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Weitere Informationen zu: Füsslis „Die Vision der Katharina von Aragón“

Aus einem goldenen Lichtschein schweben zarte Gestalten herab, während die Königin im Schlaf den Arm nach ihnen ausstreckt. Das Zimmer bleibt im Halbdunkel, und die Erscheinung wird zum eigentlichen Zentrum des Bildes.

Entstehungshintergrund

Das Gemälde entstand um 1781 und greift die Traumszene aus Shakespeares „Heinrich VIII.“ auf, in der die Königin Katharina im Schlaf Geister sieht, die ihr eine Krone reichen. Es gehört zur Lytham St Annes Art Collection in Lancashire. In der Literatur wird das Werk auch als „Queen Katharine's Dream“ geführt.

Bildkomposition und Details

  • Königin: Die Liegende hebt den Arm zur Erscheinung und bildet die geschwungene Mittelachse des Bildes.
  • Geisterschar: Leicht bekleidete, schwebende Figuren tragen einen Kranz und werden von einem warmen Lichtschein umgeben.
  • Begleiterin und Musikant: Eine Frau im Vordergrund und ein Harfenspieler im Hintergrund vervollständigen die Szene.
  • Vorhang: Das tiefe Rot des Bettbehangs ist der stärkste Farbakzent im Raum.

Bedeutung

Das Bild steht in der Reihe von Füsslis Shakespeare-Darstellungen und zeigt seine Fähigkeit, Visionen als leuchtende Bühnenbilder zu gestalten.

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