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Weitere Informationen zu: Ferdinand Hodlers „Die Wahrheit II“

Im Zentrum steht die Wahrheit als einzelne, unverhüllte Gestalt, um sie herum drehen sich Männer in schwarzen Tüchern weg. Die Szene ist zugleich streng geordnet und rätselhaft.

Entstehungshintergrund

Hodler malte die zweite Fassung 1903 in Öl auf Leinwand. Das große Format von 207 × 293 Zentimetern gibt der allegorischen Bildidee monumentale Wirkung. Das Gemälde ist als Leihgabe der Stadt Zürich im Kunsthaus Zürich ausgestellt.

Bildkomposition und Details

  • Zentralfigur: Die helle Frauengestalt mit erhobenen Händen steht frontal auf der Mittelachse.
  • Männergruppen: Je drei Figuren links und rechts wenden sich ab und verbergen ihre Köpfe unter dunklen Tüchern.
  • Symmetrie: Spiegelbildliche Anordnung und Wiederholung der Gesten kennzeichnen Hodlers Parallelismus.
  • Wiese: Ein grüner Kreis mit Blumen im Vordergrund betont die Mitte der Komposition.

Bedeutung

„Die Wahrheit II“ zählt zu den zentralen Allegorien des Schweizer Symbolismus und zeigt Hodlers Bemühen, abstrakte Ideen in eine feierliche, rhythmisch geordnete Bildform zu bringen.

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