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Weitere Informationen zu: Paul Cézannes „Die Wegbiegung oberhalb des Chemin des Lauves“

Ein ockerfarbener Weg windet sich zwischen dichtem Grün hindurch, hinauf zu einem Dorf, das kaum aus der Vegetation hervortritt. Das Bild lässt die Landschaft rund um Cézannes letztes Atelier lebendig werden.

Entstehungshintergrund

Das Gemälde entstand 1904/06 in unmittelbarer Nähe des Chemin des Lauves oberhalb von Aix-en-Provence, wo sich Cézanne 1902 ein eigenes Atelier errichten ließ. Die Umgebung dieses Weges wurde in seinen letzten Lebensjahren zu einem seiner zentralen Landschaftsmotive. Das Werk gehört heute zur Sammlung der Fondation Beyeler in Riehen bei Basel.

Bildkomposition und Details

  • Weg: Der geschwungene ockerfarbene Feldweg führt den Blick diagonal durch das Bild.
  • Vegetation: Dichtes Buschwerk in zahlreichen Grüntönen umschließt den Weg auf beiden Seiten.
  • Dorf: Kleine, kaum sichtbare Dächer am oberen Bildrand deuten eine Siedlung an.
  • Pinselführung: Kurze, parallele Striche verweben Erde, Pflanzen und Himmel zu einer dichten Fläche.

Bedeutung

Das Bild zählt zu Cézannes letzten Landschaftsgemälden und zeigt, wie eng er in seinen Spätjahren Motiv und Maltechnik zu einer untrennbaren Einheit verband.

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