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Weitere Informationen zu: Edvard Munchs „Ebba Ridderstad und Marika Pauli“

Zwei Frauen blicken den Betrachter offen an, umgeben von kräftigen Farbflächen. Das schmale Querformat rückt sie eng zusammen und verleiht dem Bild etwas Vertrautes.

Entstehungshintergrund

Das Doppelbildnis entstand 1935 in Öl auf Leinwand und gehört zu Munchs späten Porträts, die er größtenteils auf seinem Anwesen Ekely bei Oslo schuf. Es befindet sich heute im Munchmuseet in Oslo. Zu den Dargestellten sind hier keine weiteren Angaben belegt.

Bildkomposition und Details

  • Doppelbildnis: Beide Frauen sitzen eng nebeneinander und sind leicht einander zugewandt.
  • Hintergrund: Ein gelber Farbgrund und eine blaugraue Fläche gliedern den Raum hinter den Figuren.
  • Kleidung: Ein blaugrüner Mantel und ein braun gemusterter Umhang setzen sich in freien Pinselstrichen ab.
  • Farbakzente: Rote und orangefarbene Streifen am Bildrand rahmen die Szene.

Bedeutung

Das Werk zeigt, wie Munch auch im Spätwerk die Farbe als eigenständiges Ausdrucksmittel einsetzte und Porträts mit großer Frische malte.

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