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Weitere Informationen zu: Füsslis „Einsamkeit im Morgenzwielicht“

Zwischen Nacht und Tag hält Füssli einen Moment der Stille fest: Ein Mensch, vom Schlaf oder Kummer erschöpft, und sein Hund vor dem fahlen Licht der Dämmerung. Die Szene wirkt zugleich vertraut und rätselhaft.

Entstehungshintergrund

Das Gemälde entstand um 1794 bis 1796 in London und wird mit Miltons Elegie „Lycidas“ in Verbindung gebracht. Füssli schuf es als Öl auf Leinwand mit bogenförmigem oberem Abschluss. Heute befindet sich das Werk im Kunsthaus Zürich, in der Stadt, in der der Maler 1741 geboren wurde.

Bildkomposition und Details

  • Figur: Der massige dunkle Körper mit dem hellen Gesicht und dem lockigen Haar füllt den Vordergrund.
  • Hund: Das zottelige Tier am rechten Rand wendet sich vom Betrachter ab dem Horizont zu.
  • Himmel: Ein graublauer, nach unten heller werdender Morgenhimmel gibt der Szene Weite.
  • Bildform: Der bogenförmige obere Abschluss deutet auf ein besonderes Format des Gemäldes hin.

Bedeutung

Das Bild verbindet englische Dichtung mit Füsslis Neigung zu monumentalen Figuren und zählt zu den ruhigsten Werken seines Spätwerks im Kunsthaus Zürich.

Beratung und individuelle Anfragen

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