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Weitere Informationen zu: Alfons Muchas „Wachsamkeit – die Choden“

Ein Mann in weißem Mantel verschränkt die Arme und mustert den Betrachter, hinter ihm späht eine Frau durch das Geäst. Die Wachsamkeit ist hier ganz in Haltung und Blick gelegt.

Entstehungshintergrund

Mucha schuf die Ölskizze 1911 als Entwurf zum Bildzyklus im Primatorensaal des Repräsentationshauses der Stadt Prag, das 1912 vollendet wurde. Jede der Zwickelfiguren steht für eine Bürgertugend und wird von einer historischen Gestalt oder einem Volksstamm verkörpert. Das Original misst 101 × 73 cm und gehört der Galerie der Hauptstadt Prag.

Bildkomposition und Details

  • Haltung: Verschränkte Arme und der schräg gehaltene Stock verleihen der Figur Wehrhaftigkeit.
  • Tracht: Weißer Mantel, Hut und rotes Tuch verweisen auf die Volkstracht der Choden.
  • Begleiterin: Eine Frau mit rotem Kopftuch blickt hinter dem Mann aus dem Laub hervor.
  • Inschrift: Am unteren Ende trägt ein Schriftfeld in Jugendstil-Lettern den Namen der Tugend.

Bedeutung

Der Entwurf verbindet Volkskunde und Jugendstil zu einem Sinnbild der Wachsamkeit. Er gehört zu Muchas Bildern für den Ausbau des tschechischen Nationalbewusstseins.

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