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Weitere Informationen zu: Ferdinand Hodlers „Entzücktes Weib“

Die Hände an der Brust, der Blick nach unten gerichtet: Die Figur wirkt zugleich ergriffen und in sich gekehrt. Das Blau des Gewands leuchtet stark vor dem warmen Grund.

Entstehungshintergrund

Das Gemälde entstand 1911 in Öl auf Leinwand (165,5 × 85 cm) und steht im Zusammenhang mit Hodlers Figurenstudien zu symbolistischen Kompositionen der Jahre um 1910. Es gehört zur Dübi-Müller-Stiftung im Kunstmuseum Solothurn.

Bildkomposition und Details

  • Geste: Die an die Brust geführten Hände sind das ausdrucksvolle Zentrum des Bildes.
  • Gewand: Blaue und rote Falten bilden ein dichtes, schwungvolles Liniengefüge.
  • Grund: Ein warmer Ockerton mit roten Punkten bringt Bewegung in die Fläche.
  • Kopfhaltung: Der gesenkte Kopf betont die Innerlichkeit der Figur.

Bedeutung

Das Bild zeigt, wie Hodler Emotion durch Geste und Farbe verdichtete, und gehört zu den ausdrucksstärksten Frauenfiguren seines Spätwerks.

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