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Weitere Informationen zu: Ferdinand Hodlers „Eurythmische Empfindung“, sechsfigurige Fassung

Sechs Frauen in langen Gewändern stehen locker verteilt auf einer grünen Wiese. Ihre gesenkten Köpfe und die zum Gesicht geführten Hände erzeugen eine feierliche, nach innen gekehrte Stimmung.

Entstehungshintergrund

Das Werk entstand 1895 in Kohle und Öl auf Leinwand und gehört zu Hodlers frühen symbolistischen Figurenstudien. Er suchte darin nach einer Bildsprache, in der Wiederholung und Rhythmus Empfindungen sichtbar machen. Das Bild befindet sich in Privatbesitz.

Bildkomposition und Details

  • Sechs Figuren: Die locker gruppierten Gestalten erzeugen einen ruhigen, rhythmischen Reigen.
  • Gebärde: Die vor dem Gesicht gefalteten Hände deuten Andacht oder Trauer an.
  • Farbfläche: Das leuchtende Grün bildet einen ruhigen Grund, aus dem die blaugrauen Kleider hervortreten.
  • Linienführung: Sichtbare Kohlekonturen lassen die Gestalten zart und skizzenhaft wirken.

Bedeutung

Die Studie ist ein frühes Beispiel für Hodlers Streben nach einer rhythmisch geordneten, symbolhaften Darstellung des Menschen.

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