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Galerie Johann-Heinrich
Evolution, Nr. 13, Gruppe VI als Leinwand

Live-Vorschau: Leinwand · 52 × 40 cm · ohne Rahmen

Hilma af Klint · 1908Evolution, Nr. 13, Gruppe VI

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Leinwand · 52 × 40 cm · ohne Rahmen

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Über das Kunstwerk

Originaltitel
Evolution, No. 13, Group VI
Entstehungsjahr
1908
Technik
Öl auf Leinwand
Originalmaße
102 × 78 cm

Evolution, No. 13, Group VI - Hilma af Klint

Hilma af Klints "Evolution, Nr. 13, Gruppe VI" gehört zu den frühen Schlüsselwerken ihrer abstrakten Bildsprache. Aus organischen, zugleich streng gegliederten Formen entwickelt sich eine symbolische Komposition, die an Flügel, Blätter oder keimende Strukturen erinnert. Das Blatt wirkt wie ein visuelles Diagramm von Wachstum und Verwandlung: Linien, Kreise und Flächen ordnen sich in einem Rhythmus, der zwischen Naturbeobachtung und geistiger Chiffre vermittelt.

Die kühlen Blau- und Grüntöne prägen den Gesamteindruck und verleihen dem Werk eine ruhige, fast meditative Atmosphäre. Entstanden 1908, steht das Bild im Kontext von af Klints Suche nach einer über die sichtbare Welt hinausweisenden Formensprache. Damit nimmt "Evolution, Nr. 13, Gruppe VI" eine zentrale Stellung innerhalb der frühen Moderne ein und zeigt, wie konsequent die Künstlerin abstrakte Ordnung und spirituelle Bedeutung miteinander verknüpfte.

Über Hilma af Klint

Hilma af Klint – Pionierin der abstrakten Kunst Hilma af Klint (1862–1944) war ihrer Zeit weit voraus: Noch bevor Künstler wie Kandinsky oder Mondrian die Abstraktion entdeckten, schuf sie visionäre Werke voller Farben, Formen und spiritueller Symbolik. Ihre Kunst basiert auf einem tiefen Interesse an Philosophie, Natur und Mystik – oft entstanden ihre Gemälde in meditativen Zuständen oder als Teil spiritueller Rituale. Die großformatigen, abstrakten Kompositionen beeindrucken durch eine klare Formsprache, harmonische Farbverläufe und eine fast überirdische Wirkung. Af Klints Werke wurden zu Lebzeiten kaum öffentlich gezeigt – heute gilt sie als eine der einflussreichsten Wegbereiterinnen der modernen Kunst.

Hintergrund, Bildkomposition & Deutung

Weitere Informationen zu: Hilma af Klints „Evolution, Nr. 13, Gruppe VI“

Hilma af Klints Werk zeigt eine streng geordnete, zugleich poetische Abstraktion aus flügelartigen Formen, Kreisen und klaren Linien. „Evolution, Nr. 13, Gruppe VI“ verbindet naturhafte Anspielungen mit einer symbolischen Bildsprache und wirkt dadurch zugleich leicht und systematisch. Gerade diese Spannung macht den Reiz des Bildes aus.

Entstehungshintergrund

Das Gemälde entstand 1908, in einer Phase, in der Hilma af Klint sich von der gegenständlichen Malerei zunehmend löste. Die Arbeit gehört in den Kontext ihrer frühen abstrakten Serien, in denen sie formale Ordnungen und geistige Vorstellungen miteinander verband. Überliefert ist das Werk im Umfeld der Hilma af Klint Foundation in Stockholm, die zentrale Arbeiten der Künstlerin bewahrt.

Bildkomposition und Details

  • Formen:Die Komposition ist aus klar abgegrenzten geometrischen und organischen Elementen aufgebaut, die sich wie Bausteine eines größeren Systems lesen lassen.
  • Farbigkeit:Blau- und Grüntöne bestimmen den Eindruck; sie geben der Fläche Ruhe und schaffen eine kühle, konzentrierte Stimmung.
  • Rhythmus:Wiederholte Rundungen und Flügelmotive lenken den Blick über das Bildfeld und erzeugen eine schwebende Bewegung.
  • Symbolik:Trotz der Abstraktion erinnert das Bild an Wachstum, Entwicklung und Verwandlung – Themen, die für af Klints Werk zentral sind.

Bedeutung

„Evolution, Nr. 13, Gruppe VI“ zeigt Hilma af Klint als frühe Wegbereiterin einer geistig aufgeladenen Abstraktion. Das Werk ist nicht nur formal bemerkenswert, sondern auch ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie Kunst um 1900 neue Wege zwischen Symbolismus, Naturdeutung und Moderne suchte.

Material & Qualität

  • Leinwand: hochwertige Künstlerleinwand, auf massiven Holz-Keilrahmen gespannt – fertig zum Aufhängen.
  • Poster / Kunstdruck: schwerer Kunstdruckkarton mit brillanter, lichtechter Farbwiedergabe.
  • Schattenfugenrahmen: Die Leinwand „schwebt“ mit feiner Fuge im Rahmen – wie im Museum.
  • Acrylglas-Rahmen: bruchsicher und leicht, ideal für Poster.

Versand & Rückgabe

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Rahmen im Detail

Schattenfugenrahmen im Detail

Passgenau um das auf Keilrahmen gespannte Gemälde montiert. Die umlaufende Fuge von etwa 1 cm verleiht dem Kunstwerk zusätzliche optische Tiefe.

Mehr zu den Schattenfugenrahmen

Acrylglasrahmen im Detail

In vielen Ausführungen und Profilbreiten – mit hochwertiger Acrylglasscheibe, die den Kunstdruck vor Staub und äußeren Einflüssen schützt.

Mehr zu den Acrylglasrahmen

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