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Weitere Informationen zu: Ferdinand Hodlers „Felswand der Jungfrau“

Nah und fast ohne Himmel ragt die Felswand vor dem Betrachter auf, in hellen Flächen und grünen Bändern. Der Berg scheint aus reinen Farbformen gebaut.

Entstehungshintergrund

Hodler malte die Ansicht 1911 als Öl auf Leinwand und signierte sie unten rechts mit Jahreszahl und Namen. Das Bild gehört zu einer Gruppe von Jungfrau-Motiven, die er in diesen Jahren im Berner Oberland malte. Es misst etwa 40 × 45 Zentimeter und befindet sich in Privatbesitz.

Bildkomposition und Details

  • Felswand: Die steile, fast bildfüllende Form lässt kaum Raum für Himmel oder Ferne.
  • Konturen: Rote und blaue Linien fassen Flächen und Kanten ein.
  • Grüne Bänder: Grasstreifen ziehen sich diagonal durch das helle Gestein.
  • Dunkle Spalten: Blaugrüne Schatten unten rechts geben der Wand Tiefe.

Bedeutung

Das Werk zeigt, wie Hodler den Berg zu einer nahezu abstrakten Komposition aus Farbe und Linie verdichtete.

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