Zum Inhalt springen
Kostenloser Versand nach Deutschland

Weitere Informationen zu: Paul Gauguins „Fillette, avec mare aux canards“

Ein Mädchen am Ufer, ein stiller Tümpel und einige Enten: Paul Gauguin reduziert das Motiv in „Fillette, avec mare aux canards“ auf eine Szene von großer Ruhe. Gerade die unspektakuläre Handlung verleiht dem Bild seine Spannung, denn Landschaft und Figur treten hier in ein fein austariertes Verhältnis von Nähe und Distanz.

Entstehungshintergrund

Das Werk entstand 1885 und gehört in Gauguins frühe, aber bereits eigenständige Phase vor seiner konsequenten Abkehr vom Impressionismus. Die Ölmalerei auf Leinwand zeigt, wie er im 19. Jahrhundert Landschaft und Figur nicht mehr nur beobachtend, sondern stärker flächig und kompositorisch denkt. Überliefert ist das Blatt heute in keiner sicher öffentlich nachweisbaren Sammlung; die bekannte Dokumentation verweist auf eine Herkunft aus einer privaten Sammlung in Luxemburg.

Bildkomposition und Details

  • Motivkreis: Mädchen, Enten, Wasser und Wiese bilden eine still verbundene Naturszene ohne dramatischen Höhepunkt.
  • Farbklima: Vorherrschend sind Grün- und Brauntöne, die den feuchten, erdigen Charakter des Ortes betonen.
  • Fläche und Raum: Gauguin ordnet die Partien eher flächig als tiefenräumlich; dadurch wirkt die Szene gesammelt und ruhig.
  • Blickführung: Der Blick wandert vom Mädchen über den Tümpel zu den Tieren und zurück in die Landschaft, die das Geschehen sanft umschließt.

Bedeutung

„Fillette, avec mare aux canards“ zeigt Gauguins Interesse an einfachen Motiven, die er in eine eigenwillige Bildsprache überführt. Das Werk macht sichtbar, wie aus einer alltäglichen Naturbeobachtung ein stilles, poetisches Bild moderner Malerei wird.

Beratung und individuelle Anfragen

Sie suchen ein bestimmtes Kunstwerk oder haben besondere Wünsche? Gerne unterstützen wir Sie persönlich bei der Auswahl und helfen Ihnen dabei, das passende Motiv für Ihr Zuhause oder Ihr Projekt zu finden.

Zum Kontakt