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Weitere Informationen zu: Toulouse-Lautrecs „Flussufer in Céleyran, 1880“

Kein Mensch stört die Ruhe dieses Ufers, nur Licht, Wasser und Laub bestimmen das Bild. Die Spiegelungen im Fluss verwischen die Grenze zwischen Himmel und Erde.

Entstehungshintergrund

Toulouse-Lautrec verbrachte in seiner Jugend viel Zeit auf dem Familiengut Céleyran im Languedoc. Das Bild entstand 1880 in Öl auf Holz und zeigt eine Uferpartie der Umgebung. Es wird heute im Musée Toulouse-Lautrec in Albi aufbewahrt.

Bildkomposition und Details

  • Wasserfläche: Der Fluss nimmt die untere Bildhälfte ein und spiegelt Himmel und Ufer in weichen Grau- und Grüntönen.
  • Uferbewuchs: Grüne Büsche und rostbraunes Laub rahmen die Szene links und rechts.
  • Fernblick: Im Mittelgrund öffnet sich ein hellerer Flussabschnitt mit einem blauen Lichtstreifen.
  • Pinselführung: Kurze, schnelle Striche lassen Laub und Wasser flirren.

Bedeutung

Die Landschaft zeigt die Verbindung des jungen Malers zu seiner Heimat im Süden Frankreichs. Sie steht dem Impressionismus nahe, bevor Toulouse-Lautrec sich der Figur und dem Pariser Nachtleben zuwandte.

Beratung und individuelle Anfragen

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