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Weitere Informationen zu: Félix Vallottons „Marée montante, Houlgate“

Das Meer steigt, und ein Kind steht allein auf der Düne vor der leuchtend orangefarbenen Sandfläche. Vallotton macht aus dem Gezeitenspiel ein Muster aus Farbe und Form.

Entstehungshintergrund

Das Gemälde entstand 1913 in Houlgate an der Küste der Normandie, wo Vallotton in den Sommermonaten regelmäßig malte. Es ist in Öl auf Leinwand ausgeführt und gehört zur Dübi-Müller-Stiftung im Kunstmuseum Solothurn. Die Küstenbilder dieser Jahre folgen einer stark vereinfachten Flächenkomposition.

Bildkomposition und Details

  • Orangefarbener Sand: Große Flächen in warmem Orange dominieren die Bildmitte.
  • Wasserläufe: Blaugraue Rinnsale ziehen geschwungene Linien durch den Strand.
  • Meer: Grüne Wellen mit weißen Schaumkronen bilden das Band im Hintergrund.
  • Kind auf der Düne: Die kleine Figur unten rechts gibt der Weite einen Maßstab.

Bedeutung

Das Werk zeigt Vallottons späte Küstenlandschaften, in denen Beobachtung und farbige Vereinfachung zusammenfinden.

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