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Weitere Informationen zu: Félix Vallottons „Frau im Bad, sich das Haar richtend“

Eine junge Frau steht mit erhobenen Armen im Bad und richtet ihr Haar. Kachelwand, Wanne und Tuch bilden dahinter ein kräftiges Mosaik aus Grün, Rot und Weiß.

Entstehungshintergrund

Vallotton malte die Szene um 1897 in Tempera auf Karton, in der Zeit seiner engen Verbindung zu den Nabis in Paris. Damals interessierte er sich für Momente des Alltags, die er mit klarer Kontur und flächiger Farbe festhielt. Das Werk befindet sich in Privatbesitz.

Bildkomposition und Details

  • Haltung: Die erhobenen Arme bilden eine geschlossene Form und lenken den Blick auf Kopf und Haar.
  • Kachelwand: Graue Fliesen und eine grüne Wandfläche gliedern den Hintergrund in klare Felder.
  • Badewanne: Der rote Wannenrand und das weiße Tuch setzen einen kräftigen Farbakzent im unteren Bilddrittel.
  • Boden: Ein Fliesenmuster mit einer Matte im Vordergrund gibt der Figur festen Stand.

Bedeutung

Das Bild ist ein Beispiel für die intime Interieurmalerei der Nabis, in der der Alltag zu einer stilisierten Farbkomposition wird.

Beratung und individuelle Anfragen

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