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Weitere Informationen zu: Maria Blanchards „Frau mit Gitarre“

Eine Figur, ganz aus Winkeln und Flächen gebaut, hält ihre Gitarre im Arm. Das Bild klingt in dunklen Tönen, unterbrochen von hellen Rosaflächen, die wie Lichtreflexe wirken.

Entstehungshintergrund

Das Gemälde entstand 1916/17 in Paris, in Blanchards erster ausgeprägt kubistischer Phase. Es ist in Öl auf Leinwand ausgeführt, misst 115 × 80 cm und befindet sich im Musée du Petit Palais in Genf.

Bildkomposition und Details

  • Figur: Kopf, erhobener Arm und Oberkörper sind zu ineinandergreifenden Flächen aufgelöst.
  • Gitarre: Ein kleiner heller Steg und Schallöffnungen verraten das Instrument im Bildzentrum.
  • Farbfelder: Rosa, Weinrot und Grau setzen sich gegen ein tiefes Schwarz ab.
  • Oberfläche: Die körnige, dicke Malschicht verleiht dem Bild eine fast plastische Wirkung.

Bedeutung

Das Bild gilt als eines der wichtigsten Beispiele für Blanchards kubistisches Werk und für die Rolle von Künstlerinnen in der Pariser Avantgarde.

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