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Weitere Informationen zu: Ferdinand Hodlers „Frauenkopf, Studie zu Blick in die Unendlichkeit, 1915“

Aus einem hellen, fast leeren Grund wendet sich ein Frauenkopf dem Betrachter zu. Die kräftigen Farbflächen im Gesicht geben dem Bildnis eine klare, beinahe skulpturale Präsenz.

Entstehungshintergrund

Die Studie entstand 1915 im Zusammenhang mit Hodlers Komposition „Blick in die Unendlichkeit“, an der er bis 1918 arbeitete. Sie ist mit Öl auf Leinwand gemalt und befindet sich in Privatbesitz.

Bildkomposition und Details

  • Kopfneigung: Die leichte Schräge des Kopfes verleiht dem Blick etwas Lauschendes.
  • Farbmodellierung: Grüne, rosafarbene und ockerfarbene Töne formen Stirn, Wange und Hals.
  • Haar: Dunkle Locken mit blauen Bändern umrahmen das Gesicht.
  • Grund: Ein heller Cremeton mit Anklängen von Gelb und Grün lässt die Figur hervortreten.

Bedeutung

Die Studie zeigt, wie Hodler seine späten Figuren aus konzentrierten Einzelstudien entwickelte und dabei Ausdruck und Rhythmus in Balance brachte.

Beratung und individuelle Anfragen

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