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Weitere Informationen zu: Félix Vallottons „Gabrielle Vallotton am Toilettentisch“

Im Profil beugt sich eine Frau über ihren Toilettentisch, der Spiegel schimmert, das Fenster lässt weiches Tageslicht ein. Der Blick ins Private ist ein Zimmer voller Stoffe und Muster.

Entstehungshintergrund

Vallotton malte das Bild 1899 in Tempera auf Karton; dargestellt ist seine Frau Gabrielle, geborene Bernheim (1863–1932), die er 1899 heiratete. Das Werk entstand auf dem Höhepunkt seiner Nabis-Jahre in Paris und gehört heute zum Bestand des Kunsthauses Zürich.

Bildkomposition und Details

  • Profil: Das dunkle, klar umrissene Profil der Frau bildet den Schwerpunkt der Komposition.
  • Stoffe: Vorhänge, Tischtuch und Kleid sind in reichen, dekorativen Mustern gemalt.
  • Blumenborte: Die rosa Blüten am Tischrand setzen kleine, lebhafte Farbakzente.
  • Spiegel und Fenster: Der schräg gestellte Spiegel und das helle Fenster öffnen den Raum.

Bedeutung

Das Werk steht für Vallottons Nabis-Interieurs, in denen er Alltagsszenen zu flächigen, dekorativen Bildern verdichtete.

Beratung und individuelle Anfragen

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